Katastralgemeinden

Herzlich willkommen in der Marktgemeinde Eisgarn!

Unsere Gemeinde liegt im nördlichen Waldviertel, unweit der Grenze zu Tschechien, eingebettet in eine reizvolle Landschaft aus Wäldern, Wiesen, Teichen und Granitblöcken. Eisgarn vereint den ursprünglichen Charakter des Waldviertels mit hoher Lebensqualität und einem starken Miteinander.

Die vier Katastralgemeinden bilden gemeinsam eine lebendige und vielfältige Gemeinschaft. Sehenswürdigkeiten, gepflegte Ortsbilder und unsere schöne Natur laden zum Entdecken und Verweilen ein. Besonders stolz sind wir auf unser aktives Vereinsleben, das das gesellschaftliche und kulturelle Leben in unserer Gemeinde maßgeblich prägt.

Unter unserem Motto „Gemeinschaft leben“ stehen Zusammenhalt, Engagement und gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt. Eisgarn ist ein lebenswerter Ort für unsere Bürgerinnen und Bürger, ein attraktives Ziel für Gäste und eine Gemeinde mit Zukunft.

Wir freuen uns, dass Sie sich für Eisgarn interessieren und laden Sie herzlich ein, unsere Gemeinde näher kennenzulernen.


Eisgarn

Obwohl erst 1294 das erste Mal urkundlich erwähnt, dürfte Eisgarn vermutlich in einer zweiten Besiedelungswelle schon um 1100 deutsch besiedelt worden sein.
Der Name „Eisgarn“ leitet sich nach Ansicht von Sprachwissenschaftlern von einem altslawischen Wort „izgorje“ ab, was soviel wie „Brand“ oder „Brandrodung“ bedeutet.
Die Schule in Eisgarn zählt zu den ältesten Schulen Niederösterreichs. In einer Urkunde von 1393 wird erstmals eine Schule im Stift Eisgarn erwähnt.

Fotos von Eisgarn einst
Fotos von Eisgarn heute

Groß-Radischen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das zur Ortsgemeinde Eisgarn gehörige Groß-Radischen 1369. Es wurde einmittelalterlicher Amtshof der Herrschaft Litschau genannt, der nicht mehr erhalten ist. Da die Bevölkerungszahl rasch stieg, hat sich Groß-Radischen im Jahre 1886 von der Ortsgemeinde Eisgarn losgelöst und als eine eigene Dorfgemeinde konstituiert. Im Gemeindegebiet lagen die „Bocksbühelhäuser“, die „Teichhäuser“ und die Rotten „Guggus“ und „Teilhof“.
Schon 1883 war ein eigenes Schulgebäude für die Kinder von Groß-Radischen errichtet worden.
1972 kam es zur Zusammenlegung mit Eisgarn.

Fotos von Groß-Radischen

Wielings

Das Dorf Wielings wurde im Grund- und Urbarbuch der Herrschaft Litschau erstmals urkundlich erwähnt. Dort findet sich der Hinweis, dass im Jahre 1369 aus diesem Dorfe „Buelings“ 10 Lehen der Grafschaft Litschau dienen.
Wielings erhilet 1910 eine eigene Schule.
1850 wurde des Dorf Wielings der neugegründeten Ortsgemeinde Gopprechts zugeteilt. Mit Beginn des Jahres 1921 wurde die Katastralgemeinde Wielings zu einer eigenen Ortsgemeinde erhoben. 1972 kam es zur Zusammenlegung mit Eisgarn.

Fotos von Wielings

Klein-Radischen

1369 wurde der Ort Klein-Radischen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf den slawischen Personennamen Radosa oder Radocha zurück.
1850 hatte der Ort 173 Einwohner und schloss sich der Ortsgemeinde Eisgarn an.

Fotos von Klein-Radischen